Die morbidesten Orte

Die 5 morbidesten Orte meiner Reisen

Posted: August 23, 2020 by Dorie

Wer gerne reist, möchte neue Kulturen, aufregende Menschen und andere Welten kennen lernen. Am liebsten abseits der ausgetrampelten Touristenpfade. Dabei bin ich schon über einige seltsame und dunkle Plätze gestolpert. Hier sind die 5 morbidesten Orte meiner Reisen – frei aus der Erinnerung erzählt.

1. Dia de los Muertos

„Allerheiligen“ ist der Tag, an dem die Angehörigen an die Gräber gehen, diese pflegen und sich ihrer Verstorbenen erinnern. Davon hast du bestimmt mal gehört. Im November gelegen, hat dieser Tag immer etwas Bedrückendes, Graues, Schweres. Selten ein fröhlicher Anlass. Ganz anders in Mexiko! Am Dia de los Muertos kehren die Toten aus dem Jenseits auf die Erde zurück, um ihre Verwandten zu besuchen. Zu diesem Anlass werden die Gräber prächtig geschmückt, Altare mit Bildern für die Verstorbenen errichtet und mit Studentenblumen und den liebsten „Goodies“ – Zigaretten, Süßes, Spielsachen, etc. – verziert. Schon am Tag sind die Straßen voll mit geschminkten „Catrinas“ – die Versinnbildlichung diesen Tages.

Allgemein ist die Stimmung am Dia de los Muertos eher ausgelassen-volksfestlich. Es wird gefeiert, getanzt und gesungen bis in die frühen Morgenstunden und alles hat einen morbid-fröhlichen Touch. Ich würde sagen: Jeder Wiener würde sich hier pudelwohl fühlen. Wahrscheinlich ein Grund, warum ich den Dia de los Muertos unbedingt nochmal erleben will!   

Die morbidesten Orte: Dia de los Muertos in Mexiko

2. Kambodscha – Killing Fields & S-21

Ganz und gar nicht fröhlich – eher einem Schlag in die Magengrube gleichend – ist die Geschichte der Roten Khmer in Kambodscha. Wer in die Hauptstadt Phnom Phen kommt, sollte nicht die Augen vor dieser schrecklichen Vergangenheit verschließen, sondern das Gefängnis S-21 und die Killing Fields besuchen.

Die Vögel zwitschern unschuldig in der Mittagssonne, während dir der Audioguide schaurige Details der damaligen Brutalität in den kargen Räumen der zum Gefängnis umgebauten Schule ins Ohr flüstert. Hier, mitten in der Stadt, geschah schreckliches Leid, welches einem eindrucksvoll durch die Schwarzweiß-Fotografien an den Wänden vor Augen geführt wird. Und wenn du dich in die oberen Stockwerke wagst, wo kaum noch Touristen hoch laufen, dann stehst du da ganz allein, mitten zwischen den Zellen und kannst es beinahe spüren, wie der traurige Geist vergangener Tage noch in den Verschlägen hängt.

Die morbidesten Orte: S-21 in Kambodscha

Killing Fields

Die anschließenden Informationen bei den Killing Fields – der Name war Programm – sind in ihrer Brutalität nicht weniger schockierend. Noch schockierender ist jedoch, wie schnell du abstumpfst bei dieser geballten Ladung menschenverachtendem Handeln. Da sitzt du nun auf einer Bank, schaust auf einen ruhigen See mitten in der kargen Landschaft, während dir der Audioguide in Seelenruhe erzählt, dass die letzten Opfer bis heute dort ihren ewigen Frieden gefunden haben.

Nur wenige Meter weiter trägt der immer arbeitende Boden weitere Stofffetzen und Knochenteile an die Oberfläche. Arbeiter sammeln sie in regelmäßigen Abständen zusammen und legen sie zu den anderen Ansammlungen unzuordenbarer, menschlicher Überreste. In der Mitte der „Anlage“ findet sich eine Pagode, die unzählige Schädel der Verstorbenen beinhaltet. Auch hier ist eindrucksvoll markiert wie der jeweilige Mensch zu Tode gekommen ist. Und während du dich durch die Enge der Pagode gezwungener Maßen an die Scheiben der Vitrine quetscht, siehst du in die dunklen, leeren Augenhöhlen einer grausamen Vergangenheit.

3. Pompeij

Wer hat nicht mal in Geschichte von der schrecklichen Katastrophe am Fuße des Vesuvs gehört? Zahlreiche Filme versuchen eindrucksvoll zu schildern, wie es gewesen sein muss, als der Himmel sich über der Stadt verdunkelte, es Asche regnete und schließlich der pyroklastische Strom mit 300 Grad die Stadt erreichte und so innerhalb kürzester Zeit tausenden Menschen das Hirn verdampfte. Gruselige Vorstellung, nicht wahr?

Leider auch das ein absolut wahres Kapitel – diesmal unverschuldeter – menschlicher Geschichte. Was dir deutlich bewusst wird, wenn du durch die gut erhaltenen Straßen der einst prächtigen Stadt wandelst (Fun Fact: Die Penise am Boden markieren Bordelle) und im ein oder anderen Verschlag über die zusammen kauernden und sich eng umschlingenden, versteinerten Menschen stolperst. Das Leid, der Schmerz, die Qual – du kannst es fast noch spüren, wenn du die Frau betrachtest, die ihr Baby auch so viele Jahrhunderte später noch in den Armen hält, oder die Liebenden, die, sich eng umschlingend, gemeinsam in den Tod geschritten sind.

Und draußen – wie so oft – zwitschern die Vögel unschuldig in der Mittagssonne.

4. Sulawesi

Eine unbekannte Insel in Indonesien, die in ihrer Form an eine unschuldige Orchidee erinnert. Doch dringst du ein wenig tiefer in die Insel vor, erreichst du das Gebiet der Tana Toraja. Ein altes Volk, welches bis heute stark mit seinen Toten-Ritualen verknüpft ist – und damit zu den wohl morbidesten Orte überhaupt zählt.

Ganze Bücher wurden bereits über diesen faszinierenden Ort geschrieben, aber ich versuche es kurz zu halten. Die Tana Toraja glauben an ein Jenseits. Und was dem Verstorbenen mit auf den Weg ins Jenseits gegeben wird, dass hat er dann vor Ort auch. Das hat zu Folge, dass die Verstorbenen erst einbalsamiert werden und schließlich noch jahrelang gemeinsam mit der Familie im Haus wohnen, bis diese genug Geld für eine mehrtägige Zeremonie und angemessene Totengeschenke aufgebracht hat. In dieser Zeit wird der Verstorbene noch behandelt, als würde er noch unter den Lebenden weilen – ihm wird sein Essen gebracht, Zigaretten gereicht und Gespräche geführt. Seine Seele konnte noch nicht ins andere Reich übertreten, also ist er noch unter den Lebenden.

Das Begräbnis an einem der morbidesten Orte der Welt

Ist schließlich alles vorbereitet, beginnt die mehrtägige Festlichkeit. Zwischen 3 Tagen und einer ganzen Woche kann so eine Begräbniszeremonie gehen und aus dem ganzen Tana Toraja Land reisen die Trauernden an. Je mehr desto besser. Geschenke werden meist in Form von Schweinen und Büffeln gemacht – je teurer desto besser – und allesamt im Laufe der Festlichkeiten geschlachtet, damit sie sich mit dem Verstorbenen auf den Weg ins Reich der Toten machen können. Und wenn die Familie keine angemessene Feier auf die Beine stellt? Dann sucht der Tote diese bis in alle Ewigkeit heim.

Begraben werden die Verstorbenen nicht etwa in der Erde, sondern in Felsengräbern. Und mit dem Begräbnis hat das ganze noch kein Ende. Alle Jubeljahre werden die Gräber wieder geöffnet und Stoff-Särge erneuert. Sprich: Die Toten werden aus ihren Gräbern geholt, gerne mal auch durch das Dorf getragen und herum gereicht und schließlich wieder in einen neuen „Schlafsack“ (oder sollte ich sagen: Schlafsarg?) und wieder zur Ruhe gelegt. Das geschieht so lange, bis kein Angehöriger mehr da ist. Dann liegen die Mumien bis auf unbestimmte Zeit in ihren Felsenlöchern und werden zur Sehenswürdigkeit der Dorfgesellschaft.

Ach ja, und auch hier darf natürlich Reisschnaps und ein Festmahl nicht fehlen. Wohl bekomm’s!

5. Varanasi

Der letzte Punkt auf meiner Liste der morbidesten Orte ist Varanasi in Indien. Auch bekannt als die Stadt, in die man fährt, um zu sterben. Die Inder glauben nämlich, dass die Unterbrechung des ewigen Kreislaufs der Wiedergeburt und der Aufstieg deiner Seele ins Nirwana nur dann gelingen kann, wenn deine Leiche auf den Treppen des Ganges (genannt Ghats) verbrannt wird und deine Asche in den Ganges gestreut wird (es gab noch eine Ausnahme, die glaube ich den Tod durch einen Tiger oder ähnlich unwahrscheinliches beinhaltete, aber so ist es leichter).

Wer also genug vom ewigen Leid auf dieser Erde hat – und wir alle wissen, wie lang und grausam sich so ein Leben anfühlen kann, wenn man mit einem fetten Kater kotzend überm Klo hängt oder mit einer Grippe im Bett liegt – reist nach Varanasi und wartet da geduldig bis es zur großen Pause schlägt. Und da Indien ganz schön viele Menschen hat und ganz schön viele Tote, herrscht an den Ghats 24/7 Dauerfeuer. Tag und Nacht brennen hier die Scheiterhaufen, um den nicht enden wollenden Nachschub an Toten zu verheizen.

Der surreale Ablauf an einem der morbidesten Orte

Bereits tagsüber hatte dieses Schauspiel so viel Surrealität an sich, dass ich bis heute nicht ganz glauben kann, was ich gesehen habe. Wir saßen an den oberen Treppen der Ghats in der Mittagssonne – diesmal ohne Vögelzwitschern – und beobachteten die brennenden Scheiterhaufen zu unseren Füßen. Die prächtig geschmückten Toten wurden der Reihe nach angeschleppt und auf den nächsten freien Scheiterhaufen gepackt. Wer keinen Platz hatte, musste eben warten. Was zur Folge hatte, dass einige Tote einfach so auf den Stufen herumstanden, während herumstreunende Ziegen und Kühe sich am Blumendekor vergriffen und die Frauen mit ihren Einkaufstaschen beladen, sich im Slalom bewegten. Mitten drin, nicht nur dabei! Irgendwie Fehl am Platz schien dieser Veranstaltungsort zu sein, wie ein Friedhof, der auf dem Mittelstreifen der A8 platziert ist.

Die morbidesten Orte: Varanasi
An den morbidesten Orten kommt es nicht auf die Größe an

Prinzipiell schienen die Haufen etwas zu klein dimensioniert zu sein. Und obwohl ich mir sicher bin, dass dieses Problem nicht erst seit gestern besteht, hat man beschlossen, anstatt die Maße der Scheiterhaufen den immer größeren Menschen anzupassen, einfach ein paar Arbeitsplätze zu schaffen. Und so hatten ein paar junge Männer den Job, sobald ein Fuß oder ein Kopf drohte sich aus dem Staub – oder Feuer zu machen – mit langen Stangen diesen wieder beherzt in das Feuer zu stoßen. Wenn man einmal brennt, braucht man auch nicht mehr zimperlich sein. Und wenn nur noch Glut übrig ist, schmeißt ein komplett zugedröhnter Priester einen Tonkrug mit den Überresten über seine Schulter und wenn dieser zerbricht – tadaaa, Kreislauf der Wiedergeburt beendet.

Und während ich das so alles beobachte, legte sich ein leichter Film mit Asche auf meine Schultern. Ich pustete Ranjids Oma von meiner Schulter, klopfte mir den Staub aus der Culotte und machte mich auf den Heimweg. Der Tod ist so… bunt.


The 5 most morbid places of my travels

People who like to travel want to get to know new cultures, exciting people and other worlds. Preferably off the beaten tourist tracks. I have already stumbled over some strange and dark places. Here are the 5 most morbid places of my travels – freely told from memory.

1. Dia de los Muertos

„All Saints‘ Day“ is the day on which the relatives go to the graves, take care of them and remember their deceased. You’ve probably heard of it. In November, this day always has something oppressive, grey, heavy. Rarely a joyous occasion. It’s very different in Mexico. At Dia de los Muertos, the dead return to earth from the afterlife to visit their relatives. On this occasion, the graves are magnificently decorated, altars are set up with pictures for the deceased and decorated with student flowers and the favourite „goodies“ – cigarettes, sweets, toys, etc. Already during the day the streets are full of painted „Catrinas“ – the symbol of this day.

In general, the atmosphere at the Dia de los Muertos is rather exuberant and festive. People celebrate, dance and sing until the early morning hours and everything has a morbidly cheerful touch. I would say: every Viennese would feel right at home here. Probably a reason why I absolutely want to experience the Dia de los Muertos again!

2. Cambodia – Killing Fields & S-21

The history of the Khmer Rouge in Cambodia is not at all cheerful – it is more like a punch in the stomach. Whoever comes to the capital Phnom Phen should not turn a blind eye to this terrible past, but visit the S-21 prison and the Killing Fields.

The birds chirp innocently in the midday sun, while the audio guide whispers eerie details of the brutality of that time in the barren rooms of the school, which has been converted into a prison. Here, in the middle of the city, terrible suffering happened, which is impressively shown by the black and white photographs on the walls. And when you venture up to the upper floors, where hardly any tourists walk up, you stand there all alone, in the middle of the cells, and you can almost feel the sad spirit of days gone by still hanging in the shacks.

The Killing Fields

The subsequent information at the Killing Fields – the name was program – is no less shocking in its brutality. Even more shocking, however, is how quickly you become numbed by this concentrated load of inhuman behaviour. There you sit on a bench, looking out over a calm lake in the middle of the barren landscape, while the audio guide tells you in peace of mind that the last victims have found eternal peace there until today.

Only a few meters further on, the ever-working ground carries further shreds of cloth and bone parts to the surface. Workers collect them at regular intervals and place them with the other accumulations of unclassifiable human remains. In the middle of the „plant“ there is a pagoda containing countless skulls of the deceased. Also here is impressively marked how the respective person died. And as you squeeze your way through the narrowness of the pagoda to the panes of the display case, you look into the dark, empty eye sockets of a cruel past.

3. Pompeji

Who hasn’t heard of the terrible disaster at the foot of Vesuvius in history? Numerous films try to describe impressively how it must have been when the sky over the city darkened, ashes rained down and finally the pyroclastic flow with 300 degrees reached the city, vaporizing the brains of thousands of people within a very short time. Scary idea, isn’t it?

Unfortunately this is also an absolutely true chapter – this time through no fault of one’s own – of human history. Which you will clearly realize when you walk through the well-preserved streets of the once magnificent city (Fun Fact: The penises on the ground mark brothels) and stumble over the petrified people crouching together and tightly embracing each other in one or the other shed. The suffering, the pain, the torment – you can almost still feel it when you look at the woman who still holds her baby in her arms many centuries later, or the lovers who, embracing each other tightly, have gone to their death together.

And outside – as so often – the birds chirp innocently in the midday sun.

4. Sulawesi

An unknown island in Indonesia, which reminds in its shape of an innocent orchid. But if you approach a little deeper into the island, you reach the area of the Tana Toraja. An ancient people, which is still strongly connected with its death rituals.

Whole books have been written about this fascinating place, but I’ll try to keep it short. The Tana Toraja believe in an afterlife. And what the deceased is given on his way to the afterlife, he will have on the spot. As a result, the deceased are first embalmed and then live in the house with their family for years until the family has raised enough money for appropriate gifts for the dead and a ceremony lasting several days. During this time, the deceased is still treated as if he or she were still among the living – food is brought to him or her, cigarettes are handed out and conversations are held. His soul could not yet cross over into the other world, so he is still among the living.

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The funeral and everything after that

When everything is finally prepared, the festivity of several days begins. Between 3 days and a whole week a funeral ceremony can take place and mourners arrive from all over the Tana Toraja country. The more the better. Gifts are usually made in the form of pigs and buffaloes – the more expensive the better – and all of them are slaughtered during the festivities so that they can set off with the deceased on their way to the realm of the dead. And what if the family does not put on an appropriate celebration? Then the dead will haunt them for all eternity.

The deceased are not buried in the earth, but in rock tombs. And the burial does not end there. Every once in a while the graves are opened again and cloth coffins are renewed. In other words, the dead are taken out of their graves, carried around the village and handed around and finally put back into a new „sleeping bag“ (or should I say: sleeping coffin?) and laid to rest again. This is done until there is no relative left. Then the mummies lie in their rock holes for an indefinite time and become a sight for the village community.
Oh yes, and of course rice schnapps and a feast should not be missing here either. Enjoy it!

5. Varanasi

The last item on my list of the most morbid places is Varanasi in India. Also known as the city you go to die. In fact, Indians believe that the interruption of the eternal cycle of rebirth and the ascent of your soul into Nirvana can only succeed if your corpse is burned on the steps of the Ganges (called Ghats) and your ashes are scattered in the Ganges (there was an exception, which I believe included death by a tiger or similarly improbable, but it is easier that way).

So if you’ve had enough of the eternal suffering on this earth – and we all know how long and cruel such a life can feel when you’re hanging over the toilet puking with a hangover or lying in bed with a flu – travel to Varanasi and wait there patiently until the big break hits. And since India has a lot of people and a lot of dead people, the Ghats are under constant fire 24/7. Day and night the pyres burn here to burn the never ending supply of dead.

The surreal spectacle

Already during the day this spectacle had so much surreality in itself that I still can’t quite believe what I saw. We sat at the top steps of the ghats in the midday sun – this time without the chirping of birds – and watched the burning pyres at our feet. The splendidly decorated dead were dragged one by one and put on the next free pyre. Those who had no place to go had to wait. As a result, some dead people just stood around on the steps, while stray goats and cows strayed at the floral decoration and women loaded with their shopping bags, slalomed. Somehow this venue seemed to be out of place, like a cemetery placed on the central reservation of the A8.

Die morbidesten Orte: Varanasi gehört dazu
Size doesn’t matter

In principle, the piles seemed to be a bit too small. And although I’m sure this problem hasn’t just been around since yesterday, it was decided to simply create a few jobs instead of adapting the dimensions of the pyres to the ever growing size of people. And so a few young men had the job, as soon as a foot or a head threatened to come out of the fire to push them with long poles bravely back into the fire. Once you are on fire, you don’t have to be squeamish anymore. And when there is only embers left, a completely drugged priest throws a clay jug with the remains over his shoulder and if it breaks – tadaaa, cycle of rebirth has come to an end.

And while I was watching all this, a light film of ashes lay on my shoulders. I blew Ranjid’s grandmother off my shoulder, knocked the dust out of my culotte and made my way home. Death is so… colourful.

3 Comments

  • Vanessa September 26, 2020 at 10:29 am

    Hey Dorie,
    was für eine tolle Idee für einen Blogpost – mal die ganz anderen Orte aufzeigen, die unsere Welt so zu bieten hat. Dia de los Muertos würde ich auch gerne einmal miterleben, da ich schon einiges darüber gelesen habe. Die Idee, die dahinter steckt, finde ich sehr schön und irgendwie auch tröstlich, wenn ich so an meine eigenen Lieben denke, die nicht mehr physisch hier sind.
    Einige Orte und Gegebenheiten kenne ich nicht bzw. habe ich nur mal beiläufig gehört, z. B. Killing Fields.
    Darüber werde ich auf jeden Fall nochmal mehr nachlesen – da hast du mich neugierig gemacht.
    Liebe Grüße!

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  • Tom August 25, 2020 at 4:52 pm

    Was ein heikles – ja oft Tabuthema, der Tod, und doch so nah. Gerade vllt- jetzt auch wieder in Corona Zeiten. Das hast Du hier wirklich ganz toll beschrieben und veranschaulicht! Super Beitrag mit beeindruckenden Bilder! Danke!
    Liebe Grüße Tom

    Reply
  • Nicole Kirchdorfer August 23, 2020 at 7:09 pm

    Unfassbar.

    Reply

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