Mein Wort zum Sonntag #1

Vom Wählen gehen und veganem Leben

Ich probiere mich mal wieder in einer neuen Rubrik. Heute noch als Text, in der nächsten Zeit bestimmt öfter mal als Video: mein Wort zum Sonntag.

Die Weekly Reviews waren ja ganz witzig, aber nur so lange, wie es wirklich was zu erzählen gab und des Öfteren ist das einfach nicht der Fall. Kann man nichts machen. Meistens habe ich aber ja trotzdem was zu sagen und das mache ich dann eben in Mein Wort zum Sonntag. Mal schauen, wie lange ich das mache. Mit der Konsequenz hat es ja manchmal so ein wenig gehapert.

Gehts wählen, liebe Leut!

Ja, auch ich schließe mich der „Bewegung“ an, die euch animieren will ins Wahlbüro zu dackeln. Ich habe mich schon oft mit Leuten unterhalten, die sagen „Mir gefällt nicht, was zur Auswahl steht, also wähle ich nicht.“ Ok. kann man machen, muss man aber nicht. Sollte man nicht, in meinen Augen. Auch wenn dir nicht gefällt, was du siehst: andere gehen ja trotzdem wählen. Und die wählen dann eventuell das, was du wirklich am allerwenigsten magst. Also so wirklich gar nicht. Und wenn du nicht mit deiner Stimme „dagegen hälst“, dann ist die logische Konsequenz, dass sie über dich bzw. deine neue Regierung bestimmen. Und nein, es wird einfach nicht möglich sein, so eine geringe Wahlbeteiligung zu schaffen, dass die Wahlen ungültig werden. Gebt das einfach mal auf. Ernsthaft jetzt!

The Dorie Finger überkreuzt für Wählen

Die Protestwähler-Alternative

Und dann gibt es noch die Protestwähler. Ja, euch möchte ich einen ganz eigenen Absatz widmen. Weil oftmals das Protestwählen nicht so wirklich den richtigen Effekt hatte, den sich die Leute erwünscht haben. Also da kann ich den Brexit mal so als Beispiel nehmen. Da haben auch viele hinterher gesagt „Ja hupsi, eigentlich will ich das gar nicht, aber ich wollt nur mal zeigen, dass ich unzufrieden bin.“ Richtig blöd gelaufen, wa?! Also einfach mal was wählen, was so richtig kacke ist, um den anderen zu zeigen, dass sie kacke sind… sorry, aber das geht halt so gar nicht auf. Mein Vorschlag an alle, die jemanden aus Protest wählen wollen: Wählt „Die Partei“. Ihr ganzes Wahlprogramm besteht aus Sarkasmus und Ironie, sie wollen aber gleichzeitig niemanden was böses (also wenn ich das so alles richtig begriffen habe) und was für eine Ohrfeige wäre es denn bitte für die alten Parteien, wenn ein Haufen ironietriefender Spaßvögel im Bundestag sitzt?! Mich würde das königlich amüsieren. Und die anderen ärgerts so richtig. Also an meine deutschen Leser: das ist mein Rat an euch.

Meine österreichischen Leser: da hier so eine ironische Partei nicht existiert (oder habe ich sie übersehen?) würde ich vorschlagen, dass einfach jemand mal so eine gründen sollte. Quasi als Back-up-Plan, wenn die Auswahl mal wieder wirklich zu beschissen ist. Aber für diese Wahlen kann ich euch da leider keinen heißen Protestwähler-Tipp geben. Nur: macht’s bitte keinen Blödsinn.

#Veganlife

Das wäre das zweite Thema zu Mein Wort am Sonntag: Meine vegane Woche ist hiermit beendet. Auf Instagram habe ich das ja angekündigt gehabt.

Ja, und jetzt ist diese Woche rum. Was ich daraus gelernt habe? Vegan leben ist verdammt anstrengend! Mir ist es offen gestanden auch paar mal passiert, dass ich übersehen habe, dass tierische Inhaltsstoffe drin sind. Zum Beispiel bei der Veg!-Wurst die VEGetarisch und nicht VEGan war und ich sie voller Freude reingeschlemmt habe. Bis ich die Packung nochmal genauer angesehen habe. Hupsi. Und bei den Minimuffins habe ich dann mal ganz absichtlich übersehen, dass sie wahrscheinlich gar nicht vegan sind 😉

Aber es hat auch Vorteile! So ist es ja nicht. Also ich war beispielsweise selten überfressen und aufgebläht. Das ist schon ganz angenehm. Außerdem isst man viel bewusster! Das finde ich eigentlich ziemlich wichtig, da ich sonst ein Mensch bin, der unkontrolliert alles in sich reinstopft, was er in die Hände bekommt. Geht bei vegan halt nicht. So nimmt man Essen viel aufmerksamer zu sich und isst auch weniger.

Mein Fazit: Vegan leben tierisch (höhö!) anstrengend und für mich auf keinen Fall ein Lebensstil, der in Frage kommen würde. Wer aber mal wieder sich auf das Wesentliche besinnen will,  dem sei so eine kurze vegane Zeit definitiv ans Herz gelegt. Und Fleisch habe ich jetzt auch nur bedingt vermisst – am Anfang mehr als jetzt. Deswegen starte ich morgen gleich in eine vegetarische Woche und schau, wie das läuft.

Outfit of the week

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