Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten: Stopover-Guide für 2-3 Tage
Ursprüngliche Reise: 2017. Öffnungszeiten, Ticketpreise, Hop-on-Hop-off-Routen und Zugverbindungen bitte vor Besuch aktuell prüfen.
Auf unserem Rückweg von Sulawesi haben wir noch drei Nächte in Malaysias Hauptstadt verbracht. Und die knappe Zeit genutzt, um die größten Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten abzuklappern.
Für mich ist Kuala Lumpur eine ziemlich gute Stopover-Stadt: nicht so überfordernd wie Bangkok, nicht so glatt wie Singapur, aber mit Skyline, Streetfood, Tempeln, Parks und richtig guten Tagesausflügen. Wenn ihr nur zwei bis drei Tage habt, könnt ihr trotzdem erstaunlich viel sehen.
Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten: Was lohnt sich bei wenig Zeit?
Wenn ihr Kuala Lumpur als Stopover oder kurzen Stadtstopp einplant, würde ich die Route so sortieren: erst Skyline und Überblick, dann Batu Caves, dann Viertel, Parks und Essen.
- Für Skyline: Petronas Towers, KLCC Park und KL Tower.
- Für Kultur: Batu Caves, Chinatown, Little India und Thean Hou Temple.
- Für Grün: KL Forest Eco Park, Bird Park, Butterfly Park oder Botanische Gärten.
- Für Essen: Streetfood, Dim Sum und Food Streets wie Jalan Alor.
- Für kurze Zeit: Hop-on-Hop-off-Bus als schnelle Orientierung, wenn die Route gerade gut passt.
Solltet ihr auch nur begrenzt Zeit haben, kann ich euch einen Hop-on-Hop-off-Bus weiterhin als Orientierung empfehlen. Klar ist es das maximale Level an Tourist spielen, aber es gibt euch einen guten Überblick über die wichtigsten Dinge in kurzer Zeit. Wir haben das auch schon in Dubai und Johannesburg gemacht und konnten so die wichtigsten Dinge entdecken.
Habt ihr euch einen Überblick verschafft, könnt ihr die Sehenswürdigkeiten nochmal in Ruhe anschauen, die euch am meisten interessiert haben. Um euch schon darauf einzustimmen, gibt es hier eine Übersicht der Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten.
Welche Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten sollte man sehen?
1. Petronas Towers und KLCC Park
Ja, natürlich muss man DAS Wahrzeichen der Stadt mal gesehen haben. Beeindruckend sind sie schon, diese zwei Türme. Der beste Fotospot ist übrigens nicht direkt davor, sondern im angrenzenden KLCC Park. Innen befinden sich Einkaufsmöglichkeiten, aber um auf die Aussichtsplattform zu kommen, muss man ein Ticket buchen.
Update 2026: Tickets, Zeitfenster und Öffnungszeiten würde ich vorab prüfen, besonders wenn ihr nur kurz in der Stadt seid. Für Fotos reicht der KLCC Park aber auch ohne Ticket völlig aus.
Petronas Towers auf Google Maps öffnen · KLCC Park öffnen

2. KL Tower / Fernsehturm
Auch ein Stopp des Hop-on-Hop-off-Busses und den Abstecher wert. Auf einem Hügel gelegen, ist der Fernsehturm nochmal um einiges höher als die Petronas Towers und man hat eine tolle Rundumsicht. Außerdem kann man gut in die Dachgärten der nahegelegenen Hochhäuser schauen.
Wenn ihr nur für eine Aussicht zahlen wollt, würde ich Petronas Towers und KL Tower vorab vergleichen. Der KL Tower ist für Rundumblick und Fotos auf die Skyline oft die bessere Wahl, weil man die Petronas Towers von dort eben mit im Bild hat.
KL Tower auf Google Maps öffnen

3. Butterfly Park und Bird Park
Als ein großer Fan von exotischen Schmetterlingen und bunten Vögeln waren diese zwei Parks definitiv ein Highlight für mich. Der Schmetterlingspark ist wirklich voll mit den bunten Flattermännern und dicht bewachsen angelegt. Der Bird Park ist viel weitläufiger und auch hier hat sich der Landschaftsarchitekt größte Mühe gegeben.
Wenn ihr Tiere in Anlagen grundsätzlich kritisch seht, prüft vorher aktuelle Bewertungen und entscheidet selbst, ob es für euch passt. Ich habe es damals sehr gern gesehen, würde heute aber bewusster hinschauen, wie die Tiere gehalten werden.
Butterfly Park auf Google Maps öffnen · Bird Park öffnen


4. Batu Caves
Die Batu Caves liegen etwa eine Stunde außerhalb von Kuala Lumpur und sind bequem mit dem Zug zu erreichen. Das Besondere ist weniger nur der Tempel, sondern seine Lage: hoch oben in einer Höhle und über eine riesige Treppe erreichbar. Die gigantische goldene Murugan-Statue am Eingang macht die Kulisse perfekt.
Mittlerweile sind die Treppen leuchtend bunt angemalt, was dem Ort noch das gewisse Extra gibt und ihn erst recht zu einem beliebten Fotospot gemacht hat. Daneben finden sich weitere hinduistische Tempel und Höhlen. Auf jeden Fall anschauen, aber respektvoll: Schultern/Knie bedecken, Tempelregeln beachten und nicht nur als Instagram-Kulisse behandeln.
Vorsicht übrigens vor den frechen Äffchen. Sie klauen gerne Dinge aus offenen Handtaschen und Rucksäcken. Einer hat damals auch ziemlich absichtlich Menschen von oben vollgepinkelt. Keine Lüge. Batu-Caves-Affen sind keine niedlichen Sidekicks.
Batu Caves auf Google Maps öffnen


5. Chinatown / Petaling Street
Chinatown in Kuala Lumpur ist ziemlich bekannt und zeigt wieder eine andere Seite dieser vielfältigen Stadt. Hier lässt es sich außerdem auch ganz gut shoppen. Für einen kurzen Besuch würde ich Chinatown mit Streetfood oder einem Spaziergang Richtung Merdeka Square verbinden.
Chinatown / Petaling Street auf Google Maps öffnen



6. Streetfood und Dim Sum
In Kuala Lumpur habe ich die wohl besten Dumplings bzw. Dim Sum meines Lebens gegessen und das für einen lächerlichen Preis. Und das einfach an einem kleinen Garagen-Stand irgendwo mitten in der Stadt. Empfohlen wurde uns dieser Spot von Einheimischen und leider kann ich nicht mehr sagen, wo es war.
Aber genau das ist vielleicht auch der Tipp: Augen offen halten und sich nicht von kleinen, untouristischen Buden abhalten lassen. Wie so oft in Asien sind das meist die besten Plätze. Wenn ihr eine bekannte Food Street sucht, ist Jalan Alor ein einfacher Startpunkt, auch wenn es dort natürlich touristischer ist.
Jalan Alor Food Street auf Google Maps öffnen

Was kann man in Kuala Lumpur noch machen?
Wir hatten leider nicht viel Zeit in KL und es ist auch schon eine Weile her. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken und mittlerweile bestimmt auch viele neue Dinge. Diese Orte standen oder stehen für einen zweiten Besuch auf meiner Liste:
- KL Forest Eco Park: Hängebrücken zwischen Baumwipfeln. Bitte vorher prüfen, welche Wege aktuell geöffnet sind.
- Merdeka Square und Sultan Abdul Samad Building: leider nur im Vorbeifahren gesehen, aber dank der verspielten Architektur einen längeren Aufenthalt wert.
- Thean Hou Temple: mit vielen Lampions behängt und besonders früh am Morgen schön.
- Little India / Brickfields: unterstreicht einmal mehr die kulturelle Vielfalt der Stadt.
- Wilayah Mosque: inspiriert von osmanischer Architektur und oft als unterschätzter Stopp genannt.
- Botanische Gärten: für alle, die noch nicht genug von Parks und Grün haben.
KL Forest Eco Park · Merdeka Square · Thean Hou Temple · Little India · Wilayah Mosque · Botanische Gärten

Wie viele Tage braucht man für Kuala Lumpur?
Für einen ersten Eindruck reichen zwei bis drei Tage. Mit zwei Tagen schafft ihr Petronas Towers, KL Tower, Batu Caves, Chinatown und Streetfood. Mit drei Tagen könnt ihr zusätzlich Parks, Tempel, Little India oder einen langsameren Food-Tag einbauen.
Kuala Lumpur eignet sich deshalb sehr gut als Stopover auf dem Weg nach Indonesien, Thailand, Borneo oder Australien. Genau so war es bei uns: kurzer Stopp, viel gesehen, aber genug Gründe gesammelt, nochmal zurückzukommen.
Praktische Tipps für Kuala Lumpur
Es ist recht einfach, in Kuala Lumpur herumzukommen. Wir sind viel zu Fuß gegangen und Metro gefahren. Taxis bzw. Fahrdienste sind leistbar, solange man auf faire Preise achtet. Heute würde ich zusätzlich Apps für Fahrten und ÖPNV nutzen und mir vorab Offline Maps speichern.
Essen ist sehr günstig, teurer wird es erst beim Alkohol. Wer spät essen geht und nicht mitten in der Touri-Meile wohnt, kann Pech haben, denn manche Restaurants schließen erstaunlich früh. Zumindest ging es uns so, dass wir um halb zehn abends fast nirgendwo mehr etwas bekommen haben.
In Kuala Lumpur habe ich mich durchweg sicher gefühlt, auch wenn es gewisse Gegenden und Straßen gibt, die ich nachts nicht mehr betreten würde. Unser Hotel lag relativ zentral, aber etwas isoliert, und wir wurden darauf hingewiesen, nachts lieber mit dem Taxi zurückzufahren.

FAQ zu Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten
Was muss man in Kuala Lumpur gesehen haben?
Zu den wichtigsten Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten gehören Petronas Towers, KLCC Park, KL Tower, Batu Caves, Chinatown, Streetfood-Spots und, wenn ihr Zeit habt, Thean Hou Temple oder KL Forest Eco Park.
Reichen zwei Tage für Kuala Lumpur?
Ja, für einen kompakten ersten Eindruck reichen zwei Tage. Drei Tage sind entspannter, vor allem wenn ihr Batu Caves, Parks, Tempel und Food-Spots ohne Stress sehen wollt.
Wie kommt man zu den Batu Caves?
Die Batu Caves erreicht man unkompliziert mit dem Zug aus Kuala Lumpur. Prüft vorab die aktuelle Verbindung und plant genug Zeit ein, besonders wenn ihr Hitze, Treppen und Affenstress entspannt angehen wollt.
Ist Kuala Lumpur sicher?
Ich habe mich in Kuala Lumpur grundsätzlich sicher gefühlt. Wie in jeder Großstadt würde ich nachts auf die Gegend achten, Wertsachen nicht offen tragen und für späte Rückwege lieber Taxi oder Fahrdienst nutzen.









5 Comments
Hello Hanoi: Was man in Hanoi machen und lassen sollte | The Dorie Blog
6 Jahren ago[…] laut, hektisch und ein wenig dreckig. Es gehört nicht zu dem modernen Asien wie Bangkok oder Kuala Lumpur. Es ist eine vergleichsweise arme Stadt und man merkt den kommunistischen […]
Till
7 Jahren agoDankeschön, den Birdpark kannte ich noch nicht, wir hatten aber leider auch viel zu wenig Zeit vor Ort. Als ich im Vorfeld ein Bild der Batu Caves mit der überdimensionalen Lord Murugan Statue gesehen habe wusste aber ich sofort, dass ich da unbedingt mal hin muss. Für mich nach wie vor das Highlight, bunte Treppen und inkontinente Affen gab es damals (2010) zum Glück noch nicht. Wenn alles gut läuft gibt es bald ein Wiedersehen mit KL.
LG Till
Dorie
7 Jahren agoOh, da bin ich schon ein wenig neidisch, KL würde ich auch gerne wieder besuchen. Es hat sich sicher noch so viel mehr geändert, abgesehen von den bunten Treppen und Affen 😀 Bin gespannt, was ihr zu berichten habt. 🙂
Liebe Grüße!
Tom
7 Jahren agoMega stark…. weiter so!!!!
Dorie
7 Jahren agoDanke 🙂